„Eine Welt ohne Behinderte?“

Eine Auseinandersetzung mit den Thesen Norbert Hoersters aus Sicht der Behindertenpädagogik: Der Mainzer Rechtsphilosoph Hoerster hat mit seinen Thesen zum Schwangerschaftsabbruch und zum Lebensrecht schwerstgeschädigter Neugeborener in der Sonderpädagogik ähnlich viel Widerspruch und Empörung ausgelöst wie Peter Singer. Vielfach kam es zu Reaktionen, die mehr auf die Person hinter den Thesen abzielten als auf die Thesen selbst. Dass es auch anders geht, zeigt diese Arbeit, in der es um eine sachliche Analyse der Thesen Hoersters und deren Widerlegung ohne persönlich-diffamierende Polemik geht. Die Auseinandersetzung mit den Thesen Hoersters erfolgt dabei auf Grundlage des Interaktionistischen Kontruktivismus, wie ihn insbesondere Kersten Reich begründet und entwickelt hat.
Autor: Markus Brück (2000), Universität Köln | 1. Staatsexamen
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Zur Lebenssituation behinderter Kindern im ländlichen Afrika

Eine empirische Studie am Beispiel der Gemeinde Mubunda: Die vorliegende Examensarbeit ist ein Ergebnis eines sechsmonatigen Studien- und Arbeitsaufenthalts in Tansania, der der Verfasserin im Rahmen ihres Studiums an der Heilpädagogischen Fakultät der Universität Köln und der Carl Duisburg Gesellschaft ermöglicht wurde. Im Rahmen des Seminars „Sozialpädagogik im interkulturellen Kontext am Beispiel ausgewählter Projekte in Ostafrika I & II“ war die Aufgabe gestellt, in einem Vorschulprojekt für Aidswaisen zu arbeiten. Darüber hinaus wurden Untersuchungen zur Lebenssituation von Kindern mit Behinderungen im ländlichen Tansania vorgenommen, die in der vorliegenden Arbeit analysiert und aufbereitet werden.
Autorin: Kriemhild Schulte (2001), Universität Köln | 1. Staatsexamen
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